Beider Wanderung Richtung Eiches Ruh sollte man besonders im Herbst einen Blick zurück werfen. Sonst verpasst man noch den Ausblick auf die Laubfärbung und den Blick Richtung Stadt (den kann man auf dem Frauenberg allerdings noch besser wiederholen).
Wenn dann noch die Sonne scheint, funkelt das Laub herrlich beim Blick vom Frauenberg in das lange Kirchtal.
Auf dem Frauenberg kann man voraussichtlich noch einige Zeit den Archäologen bei der Arbeit zu sehen. Da kann man sehen, dass es durchaus nicht so einfach ist, bei so einer Ausgrabung.
Aber auch mit einer kleinen Schippe sind die Archäologen am Werke. Beides sind Archivaufnahmen aus 2008. Insgesamt sind ca. 70 Gräber systematisch durch das Grabungsteam freigelegt und dokumentiert worden.
Bereits im 7. Jahrhundert stand vermutlich auf dem Plateau des Frauenberges eine frühmittelalterliche Holzkirche. Nachgewiesen sind 2 weitere Steinkapellen. Seit Herbst 2009 kann man schon Ergebnisse der Ausgrabungen sehen. Der Grundriss einer Kirche wurde mit Gabionen nachgestellt die vermutlich aus dem 11./12. Jahrhundert stammt.
Gabionen sind solche Drahtkäfige. Später werden hier noch Schautafeln über die wertvollen Funde informieren.
Hier sieht man, welchen Umriss das Kirchenbauwerk gebabt haben muss, nach denen auch die Gabionen gestellt wurden. Im Frühjahr 2010 sollen Schautafeln das Ganze vor Ort darstellen.
Im Rahmen der archäologischen Grabungen wurden reich ausgestattete Gräber entdeckt. Diese Funde ermöglichen einen Einblick in die Phase der Christianisierung des Nordthüringer Raumes am Rande des ostfränkischen Reiches.
Blick vom Frauenberg über das Besucherbergwerk Richtung Nordhausen und Harz, wobei bei guter Sicht der Brocken zu erkennen ist. Standort Frauenberg N auf Karte zeigen!
Blick vom Frauenberg in das Tal der Wipper auf die Kreisstadt Sondershausen.